Praktische Ideen und Tipps rund um den Tisch

Praktische Ideen und Tipps rund um den Tisch

Mit unseren Tipps rund um das Thema Tische haben wir Ihnen die wichtigsten Fakten und Anregungen zusammen gestellt, über die Sie vor dem Kauf nachdenken sollten.

1. Welche verschiedenen Tisch-Typen gibt es?

Ein Tisch ist ein Brett mit vier Füßen, denken viele zunächst, wenn sie sich noch nicht mit dem Thema Tische auseinander gesetzt haben. Aber Tisch ist noch lange nicht gleich Tisch. Im Detail gibt es zahlreiche Unterschiede. Tische sind optimal angepasst an verschiedene Einsatzorte und Zwecke. Da stellt sich die Frage: Welche Tische gibt es eigentlich?

Die Tische werden hier nach Ihrem Zweck bzw. Einsatzort benannt. Aber es gibt auch Bezeichnungen, die sich an den verschiedenen Materialien orientieren, aus denen Tische gefertigt sein können. So wird auch häufig nach Bezeichnungen wie z.B. Glastische oder Holztische sortiert.

2. Wie groß sollte der Esstisch sein?

Welche Tischlänge ist ideal wie viele Personen?

Um bequem am Tisch essen zu können, sollte pro Person minimal eine Tischfläche von 60 bis 70cm Breite und 40cm Tiefe zu Verfügung stehen. Für Schüsseln und Töpfe muss zudem in der Mitte mindestens ein Streifen von 20cm Breite eingerechnet werden. Eine Gesamttischbreite von 90 bis 100cm ist somit komfortabel. Wer üppige Dekoration auf dem Tisch mag, sollte am besten einen Tisch mit einer Tiefe größer als 100cm wählen und auch die benötigte Tischfläche pro Person etwas höher ansetzen. Am beliebtesten sind rechteckige Tische. An Tischen mit dem beliebten Maß 180x90cm können vier Personen sehr komfortabel sitzen, an 200x100cm großen Tischen finden vier bis sechs Personen angenehm Platz und an 240x100cm große Tische passen sechs bis acht Personen. Wenn am Tisch nicht gegessen wird, können natürlich auch mehrere Personen enger nebeneinander sitzen.

Bei quadratischen Tischen muss zusätzlich beachtet werden, dass genügend Beinfreiheit für jeden besteht, so dass sich diejenigen, die gegenüber sitzen sich nicht gegenseitig treten. Ein quadratischer Vierpersonentisch sollte deshalb minimal 100x100cm groß sein und ein Achtpersonentisch minimal 145x145cm. Bei runden Tischen gilt ähnliches. Der Vierpersonentisch sollte einen Durchmesser von minimal 100cm haben und der Achtpersonentisch einen Durchmesser von minimal 145cm.

Rechteckiger...
Tisch für 2 Personen je Seite : ca. 120-170cm
Tisch für 3 Personen je Seite : ca. 180-230cm
Tisch für 4 Personen je Seite : ca. 240-290cm
Tisch für 5 Personen je Seite : über 300cm

An den beiden Stirnseiten kann bei vielen rechteckigen Tischmodellen zusätzlich je eine Person sitzen. Ob diese beiden Sitzplätze nutzbar sind, hängt stark von der Unterkonstruktion des Tisches ab. An einem Vierfußtisch reicht die Beinfreiheit aus, an einem Wangentisch nicht. Bei einem Bügelgestelltisch kann der über dem Boden verlaufende Bügel stören und bei einem Säulentisch hängt es individuell vom Modell ab, ob die Beinfreiheit an den Stirnseiten zum bequemen Sitzen ausreicht.

Quadratischer Tisch
für 4 Personen : 100x100cm – 120x120cm
für 8 Personen : 145x145cm - 160x160cm
größer als 160x160cm

Runder Tisch
für 4 Personen : 100-130cm Durchmesser
für 8 Personen : 145-175cm Durchmesser

3. Wie hoch sollte ein Esstisch sein?

 Welche Tischhöhe ist perfekt bei welcher Körpergröße?

Eine komfortable Esstischhöhe liegt zwischen 72 und 78cm. Welche Höhe am Besten passt, hängt von der Sitzhöhe und gegebenenfalls der Armlehnenhöhe der Stühle ab. Spezielle Normen gibt es hierzu aber nicht. Die meisten Stühle haben eine Sitzhöhe von 46cm. Hierzu wäre eine Tischhöhe von 76cm optimal. Man sollte aber zu Gunsten der Beinfreiheit auch auf die Zargenhöhe und Stärke der Tischplatte achten. Beispiel: Ein Tisch hat eine Tischplattenstärke von 3cm und die Zargenhöhe beträgt 7cm. Die Tischhöhe beträgt dabei insgesamt 78cm. Dann bleibt eine Freiraum Höhe von 68cm. Die Sitzhöhe der Stühle sollte für bequemes Sitzen in diesem Fall nicht niedriger 47cm sein und nicht höher als 50cm. Man sollte hierzu aber auch beachten: Große Menschen benötigen mehr Beinfreiheit als kleine. Wenn Stühle Armlehnen haben, sollten diese etwas niedriger sein als die Tischzargen, damit die Stühle noch Platz sparend unter den Tisch geschoben werden können.

4. Welche Tischgröße ist für welche Raumgröße ideal?

Einen Tisch für riesige Räume finden ist leicht, aber in den meisten Fällen ist das zur Verfügung stehende Zimmer eher klein. Doch was lässt eigentlich ein Zimmer klein oder groß wirken? Die Raumgrundmaße alleine sind es nicht. Auch Deckenhöhe, Farbgebung und Lichteinfall beeinflussen unsere Raumwahrnehmung sehr stark. Eine niedrige im schlechtesten Fall dunkle Decke lässt den Raum klein wirken, während eine hohe Decke in hellen Farben den Raum optisch vergrößert. Ist die Stirnseite eines Raumes dunkel gestrichen wird der Raum optisch verkürzt, ist diese hell gestrichen wirkt der Raum größer. Räume mit großzügigen Fenstern wirken ebenso größer als solche ohne Fenster. Diese Wirkungen kann man sich zu Nutze machen, um einen Raum zumindest optisch zu vergrößern und so die Möglichkeit zu schaffen, dass auch ein wuchtiger Tisch noch proportional gut aussieht im vorhandenen Raum. Bezüglich der Raumgrundmaße sollte der Mindestabstand vom Tischrand zur Wand aber dennoch unbedingt für Laufwege rundherum eingehalten werden. 80 cm sind hierfür Mindestmaß. Wenn an den Stirnseiten des Tisches keine Sitzplätze vorgesehen sind, reichen dort auch 60 cm Abstand zur Wand aus.

5. Auf welche Arten kann ein Tisch ausgezogen werden?

Im Alltag reicht bei einem Zwei-Personen- bis Vier-Personen-Haushalt ein kleiner Tisch aus aber an Wochenenden und Feiertagen, wenn Besuch kommt, ist ein großer Tisch sinnvoll. Nun muss aber nicht gleich der ganze Tisch ausgetauscht werden, wenn die Gäste anreisen. Die beste Lösung ist ein Tisch mit Verlängerungsmöglichkeit. Es gibt hierzu verschiedene Techniken, die im Folgenden dargestellt und erklärt werden.

Ansteckplatten:

Ansteckplatten als einfache Art der Tischverlängerung.

Ansteckplatten werden an den Stirnseiten des Tisches befestigt. Es gibt zwei Konstruktionsarten.

Stecker:
An den Ansteckplatten sind zwei Leisten, die in zwei Öffnungen in die Tischplatte geschoben werden. Zur zusätzlichen Befestigung nutzt man z.B. Schrauben oder Klappsysteme mit Magneten.
Tischverlängerung der klassischen Art mit Steckern.
Stangen:
Am Tisch ist eine einfache Art Stangensystem integriert, welches an der Stirnseite hervorgezogen wird. Auf diese Konstruktion wird die Platte aufgelegt. Zur zusätzlichen Befestigung werden auch hierbei z.B. Schrauben oder Klappsysteme mit Magneten genutzt.
Einfach und stabil: Tischverlängerung mit Platten auf einem Stangensystem.

Kopfauszüge:

Kopfauszüge können Kulissenauszüge, Butterflyauszüge, Schubladenauszüge oder Liftauszüge sein. Bei den häufig genutzten Kulissen- und Butterflyauszügen wird entweder die Tischplatte zurückbewegt (Top-Slide) oder das Untergestell an der jeweiligen Seite (Front-Slide) vorgezogen. Oder es wird eine Schublade an einer Stirnseite hervorgezogen, die die Technik beinhaltet.

Kulissenauszug:
Bei dem Kulissenauszug wird ein Zargenauszug genutzt. Eine Tisch-Stirnseite wird mitsamt der Tischbeine nach vorne gezogen (Front-Slide) oder die Tischplatte zurückgeschoben (Top-Slide). Die Platte, die auf die nun sichtbaren Zargen gelegt wird, kann bei einigen Modellen im Tisch gelagert werden, bei anderen muss sie außerhalb des Tisches gelagert werden. Die Einlegeplatten sind meistens zwischen 40 und 60 cm lang. Häufig können auch zwei oder drei Platten nebeneinander genutzt werden, so ist bei Bedarf eine doppelte oder dreifache Verlängerung möglich.
Kulissenauszug: Tischverlängerung der komfortablen Art.
Butterflyauszug (Faltauszug):
Der Butterflyauszug ähnelt dem Kulissenauszug. Auch hierbei wird eine Tisch-Stirnseite mitsamt der Tischbeinen nach vorne gezogen (Front-Slide) oder die Tischplatte zurückgeschoben (Top-Slide). Innen wird ein ausgeklügeltes System sichtbar. Die Verlängerungsplatte ist fest integriert, sie wird angehoben und zu zwei Seiten auseinander geklappt, so dass die Tischplatte eine durchgängige - nun längere - Fläche ergibt.
Butterflyauszug: Ausgeklügelte Tischverlängerung - fest integriert und zum Ausklappen.
Liftauszug:
Bei einem Liftauszug wird die Tischplatte jeweils an beiden Seiten angehoben und unter der Tischplatte wird je ein Verlängerungselement hervorgezogen und angehoben. Die Tischplatte rastet auf einer Höhe mit den Verlängerungsplatten ein.
 Liftauszug: Tischverlängerung der traditionellen Art.
Schubladenauszug:
Der Kulissenauszug (Einlegeplatte ist lose) oder Butterflyauszug (Verlängerplatte mit angehoben und aufgeklappt) ist in der Schublade integriert, die an einer Stirnseite ausgezogen wird.
Schubladenauszug: Perfekt durchdachtes System zur Tischverlängerung.

Mittelauszüge:

Mittelauszüge können Kulissen- oder Butterflyauszüge sein. Entweder wird die Tischplatte zurückbewegt (Top-Slide) oder das Untergestell an der jeweiligen Seite (Front-Slide) vorgezogen. Bei dem Kulissenauszug werden lose Einlegeplatten zur Verlängerung genutzt. Bei einem Butterflyauszug (Faltauszug) ist Verlängerungsplatte fest integriert. Sie wird angehoben und zu zwei Seiten auseinander geklappt, so dass die Tischplatte eine durchgängige - nun längere - Fläche ergibt.

Mittelauszüge:
Mittelauszüge sind häufig synchron. Das heißt, beide Tischseiten bewegen sich gleichzeitig über ein Seilsystem nach außen oder innen, während nur an einer Stirnseite gezogen oder gedrückt wird.
Verfügt ein Tisch über einen Mittelauszug wird dieser ganz einfach in der Mitte auseinander gezogen.

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6. Welche Extras kann ein Tisch integrieren?

Wie bei allen Möbeln, können auch Tische Extras integrieren, die sie von anderen unterscheiden. Esstische sind oft verlängerbar. Und manchmal befinden sich unterhalb der Esstischplatte Schubladen. Auch Fächer, die in Tischplatten eingelassen sind gibt es in seltenen Fällen bei Esstischen. Couchtische verfügen häufiger über besondere Extras als Esstische. Manchmal sind sie als Truhe mit Stauraum konzipiert oder sie besitzen gleich mehrere Klappen und Schubladen. Hin und wieder beeindrucken Couchtische auch mit Beleuchtungseffekten. Besonders praktisch sind Couchtische, die sich in der Höhe und in der Länge verstellen lassen, und solche, die sich auf Rollen bewegen lassen. Zudem verfügen einige Couchtische über drehbare Platten, diverse Ablagen oder Zeitungshalter.

Couchtisch können viele Extras integrieren, z.B. Schubladen, Lifte, Drehfunktionen und mehr.

7. Welche Tisch Untergestelle gibt es?

Eine glatte Tischplatte hat jeder Tisch, aber das, was sich unter ihr befindet, kann sehr variabel sein. Am häufigsten ist das klassische Vierfußgestell. Aber auch Wangengestelle, Säulengestelle und Bügelgestelle kommen oft vor bei Esstischen. Ausgefallener sind X-förmige Unterkonstruktionen und Esstische auf Rollen. C-förmige Fußgestelle sind vor allem bei Bürotischen zu finden – neben den klassischen Bügel-, Vierfuß- und Wangenmodellen. Praktisch gesehen hat das klassische Vierfußgestell einen großen Vorteil gegenüber allen anderen Varianten: Es bietet die größtmögliche Beinfreiheit und an einem Tisch mit diesem Untergestell kann man auch an den Stirnseiten bequem Platz nehmen.

Favorit in Sachen Beinfreiheit. Das Vierfußgestell:
Tisch mit Vierfußgestell
Klassiker im Bürosegment. Das C Fußgestell:
Schreibtisch mit C-Fuß-Gestell.
Edel geschlossen. Das Tisch mit Wangengestell
Stets im Mittelpunkt. Das X-förmige Gestell:
Tisch mit Kreuzbeinen
Flexibel auf ganzer Linie. Der  Tisch auf Rollen
Puristisch, moderne Wirkung. Das Bügelgestell:
Tisch mit Bügelgestell

8. Wie deckt man einen Tisch richtig?

Sie haben Freunde zum Essen eingeladen? Und jetzt stellen Sie sich die Frage: Wie decke ich den Tisch richtig? Eine wichtige Frage. Denn das Auge isst bekanntlich mit. Eine schön hergerichtete und korrekt gedeckte Tafel macht viel her und lädt die Gäste zum Wohlfühlen ein. Diese Checkliste hilft Ihnen bei der Vorbereitung des perfekten Dinners. Wenn das Essen schmeckt und Sie diese formalen Punkte beachten, kann fast nichts mehr schief gehen.

Kennen Sie die Regeln des richtigen Tischdeckens? Wir helfen Ihnen dabei.

1. Der Tisch sollte nicht wackeln. Falls er wackelt, gleichen Sie die Tischbeinhöhen mit Korkscheiben oder Bierdeckeln aus.

2. Die Gäste sollten genügend Platz zum bequemen Essen haben. 60 bis 70cm gelten als Mindestbreite, die jedem Gast zur Verfügung stehen sollte. Zudem muss das Hinsetzen und wieder Aufstehen bequem möglich sein. Sorgen Sie dafür, dass die Gäste nicht zu nah an einer Wand sitzen. Eine Person sollte sich gut zwischen Stühlen und Wand bewegen können.

3. Suchen Sie ein Thema für Ihre Tischdekoration aus, dass zum Anlass passt und Ihrem persönlichen Geschmack entspricht. Das Thema kann sich auf diverse Dingen beziehen z.B. Farben, Formen, Materialien, Blumenarten, Jahreszeiten und mehr. Wählen Sie dementsprechend Tischwäsche, Servietten und Porzellan aus. Zu festlichen Anlässen machen Sie mit einem weißen Tischtuch aus Leinen, Halbleinen oder Damast garantiert alles richtig. Dekorieren Sie eher rustikal können Sie auch gröbere Stoffe, Baumwoll-Tischdecken oder passende Platzsets verwenden. Besteck und Geschirr sollten ebenso mit Thema und Anlass harmonieren. Sind Sie sich bezüglich des Bestecks unsicher? Ein schlichtes Edelstahlbesteck ist nie falsch. Bei besonderen Anlässen sind aber natürlich Silberbesteck und Kristallgläser ein Highlight.

4. Bedenken Sie bei der Wahl des Blumenschmucks und der Kerzen in der Tischmitte, dass sich auch gegenübersitzende Gäste in die Augen sehen wollen beim Gespräch. Die Dekoration sollte dementsprechend nicht zu hoch sein. Weniger ist hier - wie so oft - mehr.

5. Achten Sie auf Symmetrie beim Decken des Tisches für einen harmonischen Anblick. Die Abstände der Teller zueinander und von der Tischkante sollten immer gleich sein.

6. Wärmen Sie die Teller vor, damit warmes Essen länger warm bleibt. Wenn kaltes Essen serviert wird, ist dies natürlich nicht notwendig.

7. Nutzen Sie Platzteller und Servietten. Tassen und Untertassen bzw. Gläser werden rechts oberhalb des Tellers platziert. Henkel von Tassen sollten dabei immer nach rechts zeigen. Vorspeisen- und Suppenteller stehen auf dem Platzteller. Salatteller werden links oberhalb der großen Teller abgestellt und Brotteller auf gleicher Höhe daneben.

8. Bestecke ordnet man entsprechend der Gangreihenfolgen von außen nach innen an. Bestecke für Vorspeisen oder die Suppe liegen ganz außen und solche für den Hauptgang innen direkt neben dem Teller. Gabeln liegen immer links und Messer sowie Löffel rechts vom Platzteller. Besteck für Desserts wird oberhalb des Tellers platziert. Der Abstand der Bestecke vom Teller sollte immer etwa einen Zentimeter betragen (Daumenbreite) ebenso wie der Abstand zwischen Teller und Tischkante.

9. Gläser werden rechts oberhalb des Platztellers platziert. Auch hier gilt: Das Glas für das erste Getränk steht rechts außen und das Glas für das weitere Getränk links daneben.

10. Salz- und Pfefferstreuer werden in der Tischmitte platziert, ebenso wie Milchkännchen und Zuckerdose, falls erforderlich.

11. Auch für Spezialbestecke gibt es Regeln. Zangen für z.B. Hummer und Austern werden links vom Teller entsprechen der Gangreihenfolge eingeordnet. Spezialgabeln, -löffel oder Kaviarmesser werden rechts abgelegt.

12. Servietten werden schön gefaltet und arrangiert auf oder links neben dem Teller arrangiert. Bei feierlichen Anlässen sind gut gebügelte Stoffservietten Papierservietten vorzuziehen. Die Größe 30 mal 30cm ist für den Kaffeetisch geeignet und die Größe 50 mal 50cm oder 60 mal 60cm für Hauptmahlzeiten.

13. Bei festlichen Anlässen machen attraktiv gestaltete Namenskärtchen und Menükarten am Platz viel her.

Weiterführende Infos finden Sie z.B. auf der Webseite : www.lecker.de

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9. Was sind die Vorteile von einem geölten Tisch? Wie ölt man einen Tisch?

Viele scheuen sich vor der Anschaffung eines Holztisches mit geölter Oberfläche, weil Sie den Pflegeaufwand fürchten. Dabei hat Öl gegenüber Lack viele Vorteile und die Pflege ist gar nicht so anspruchsvoll, wie oft angenommen.

 Geölte Tische sehen natürlich aus und beeinflussen das Raumklima positiv.

Vorteile der geölten Oberfläche:

1. Das Holz bleibt atmungsaktiv und beeinflusst so das Raumklima positiv. Feuchtigkeit kann aufgenommen werden bei zu hoher Luftfeuchte und wieder abgegeben werden, wenn die Luft zu trocken ist.
2. Die Maserung tritt durch das Ölen besonders schön hervor.
3. Kratzer und sonstige Abnutzungsspuren lassen sich einfach durch Schleifen und erneutes Ölen entfernen.
4. Das Holz fühlt sich auch nach dem Ölen weiterhin nach Holz an. Die natürliche Oberflächenstruktur bleibt erhalten.

Die Pflege von geölten Oberflächen Schritt für Schritt:

1. Sie benötigen Leinöl oder Hartöl. Dieses trocknet sehr schnell und zieht sehr gut ein. Es kann für jedes Holz verwendet werden. Zudem sollten Sie sich fusselfreie Baumwolltücher zurechtlegen.
2. Im ersten Schritt wird das Holz mit Schleifpapier abgeschliffen. Erleichtern Sie sich diesen Schritt, indem Sie Schleifpapier nutzen, dass sich scharf anfühlt und bei dem die Körnung nicht einfach abgekratzt werden kann mit dem Fingernagel. Rotbraunes Schleifpapier mit Korund ist eine gute Wahl. Nehmen Sie zuerst ein gröberes Schleifpapier um Unebenheiten zu beseitigen und schleifen Sie dann mit einem feingekörnten Papier nach. Eine sinnvolle Reihenfolge sind folgende Körnungen des Papier bei der Verwendung nacheinander: 80  120  180  240. Sind keine groben Unebenheiten erkennbar reicht es mit dem 120er oder 180er Papier anzufangen. Die Spuren des gröberen Papiers werden stets durch das feinere beseitigt. Achten Sie darauf mit der Faser zu schleifen. Nutzen Sie bei Verwendung des gröberen Papiers am besten einen Schleifklotz. Profile lassen sich gut mit einem Schleifschwamm schleifen.
3. Tragen Sie das Öl mit Pinsel oder Lappen vorsichtig auf das Holz auf. Das Holz sollte nach dem Auftragen noch etwas feucht aussehen.
4. Nach ca. 20 Minuten wird mit einem sauberen, trockenen Lappen das überschüssige, nicht eingezogene Öl abgenommen. Dies sollte sehr gründlich geschehen, da sich ansonsten Ölflecken bilden können.
5. Das Holz sollte nach dem Ölvorgang über Nacht trocknen.
6. Am nächsten Tag kann der Prozess mit weniger Öl wiederholt werden. Bei hoher Beanspruchung, wie z.B. bei einem Esstisch, können Sie den Vorgang auch drei bis viermal wiederholen. So ist der Tisch bestmöglich geschützt vor dem Eindringen von Flüssigkeiten und der damit verbundenen Fleckbildung.

Geölt werden sollte ein Holztisch bei hoher Beanspruchung zwei- bis dreimal pro Jahr. Bei geringer Nutzung reicht es aus den Tisch nur einmal im Jahr zu ölen.

10. Welche Tischdeckengröße passt auf welchen Tisch?

Eine klassische Tischdecke sollte an jeder Tischseite ca. 20 bis 30 cm überhängen. Dies ist aber lediglich ein Richtwert. Letztlich kann Ihr persönlicher Geschmack entscheiden. Ein zu langer Überhang ist allerdings unpraktisch: Er liegt unschön auf den Sitzflächen der Stühle oder Bänke auf und behindert die Sitzenden. Die folgenden Tabellen helfen bei der Auswahl der richtigen Tischdeckengröße:

Wie findet man die richtige Tischdeckengröße heraus? Wir geben Tipps.

Eckige Tische:

Breite Tisch in cm Breite Tischdecke in cm Länge Tisch in cm Länge Tischdecke in cm
60 100-120 80 120-140
80 120-140 120 140-160
100 140-160 140 160-180
120 160-180 160 180-200
140 180-200 180 200-220

Runde Tische:

Durchmesser Tisch in cm Durchmesser Tischdecke in cm
80 120-140
100 140-160
120 160-180
140 180-200
160 200-220
180 220-240

Achtung: Ist die gewählte Tischdecke aus Leinen rechnen Sie stets bei der ersten Wäsche einen Schwund um 5-7cm ein. Viele Hersteller bezeichnen Ihre Tischdecken allerdings mit dem Begriff Leinen als allgemeine Bezeichnung für Tischdecken, aber letztlich bestehen diese gar nicht aus dem natürlichen Rohstoff der Flachspflanze, sondern aus 100% Baumwolle, 100% Polyester oder einem Mix aus beiden Materialien. Achten Sie auf die tatsächliche Zusammensetzung. Echtes Leinen ist in der Regel wesentlich teurer als Leinenmischgewebe, Baumwolle, Polyester etc.

11. Welcher Tisch passt zu meinem Parkett? Eine Entscheidungshilfe.

Bei der Inneneinrichtung quälen sich viele mit der Frage: „Welcher Tisch passt zum Parkett?“. Dabei ist es gar nicht so schwierig diese Frage zu beantworten. Ist der Boden sehr dunkel wirkt ein heller Tisch sehr gut. Ist der Boden eher hell sieht ein dunkler Tisch schön aus. Wer auffällige Kontraste mag, wählt extrem starke Farbunterschiede, wer es dezenter mag, wählt leichtere. Boden und Tisch sollten aber möglichst nie genau aus dem gleichen Holz bzw. gleichfarbig sein, da sich ansonsten der Tisch nicht vom Boden abhebt. Wer nun vor dem Dilemma steht, dass das Holz seines Tisches aus dem gleichen Holz wie das Parkett besteht, braucht aber nicht verzweifeln. Ein Teppich unter dem Tisch in einer kontrastierenden Farbe schafft spielend leicht Abhilfe. Neben der Farbgebung von Boden und Tisch sollten Sie zudem die Stärke der Maserung beachten. Wenn bereits das Parkett sehr stark gemasert oder „kleinteilig“ ist, sollte der Tisch wenig gemasert sein - andersherum gilt dies natürlich auch. Ein stark gemaserter Tisch auf einem stark gemaserten Boden wirkt sehr unruhig. Dies sollte vermieden werden.

Beachten Sie neben dem Boden bei der Tischauswahl stets auch die Möbel, die im Raum stehen. Genau gleiche Hölzer passen, wenn es um Möbel geht, immer sehr gut zusammen. Ansonsten gilt es in einem Raum Hölzer aus dem gleichen Farbspektrum zu wählen. Buche, Kirsche, Roteiche und Erle sind eher rötlich und passen gut zusammen. Eiche, Nussbaum und Birke sind eher Braun/Gelblich und harmonieren. Statt fast gleiche Möbel zusammenzustellen, sollten Sie eher Dunkel mit Hell kombinieren aus dem entsprechenden Farbspektrum. Die Farbspektren sollten dabei nicht bei der Abstimmung der Möbel beachtet werden, sondern auch bei der Kombination mit dem Parkettboden. So sieht ein dunkler Nussbaumtisch (Braun) auf einem Eichenboden gut aus, während ein Buchetisch (Rötlich-Gelb) auf einem Eichenboden (Bräunlich-Gelb) den meisten Menschen weniger gefällt. Letztlich entscheidet der persönliche Geschmack.

 Welches Parkett passt zu meinem Tisch? Wir helfen bei der Entscheidung.

Tipp: Wenn Sie einen Parkettboden passend zum Tisch suchen, fragen Sie kleine Muster beim Parketthändler an und legen Sie dieses Zuhause neben ein Tischbein auf den Boden. Suchen Sie einen Tisch passend zum Parkett, fragen Sie beim Möbelhändler nach einem Holzmuster und legen dieses auf den betreffenden Boden. So sehen mit etwas Vorstellungsvermögen leicht welche Hölzer harmonieren und welche nicht.

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